Häufig gestellte Fragen


1. Wann wurde das Projekt gestartet und wie lange läuft es?

Das Projekt wurde am 1. Juli 2008 gestartet und endet am 30. Juni 2014.

To top To top

2. Welche Länder nehmen daran teil?

Das Projektteam besteht aus 47 Teilnehmern (vor allem Behörden und Ministerien, Unternehmen und Kompetenzzentren) aus 25 Europäischen Ländern (22 EU Mitgliedsstatten und 3 Nicht-EU Länder). Diese Länder sind (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Belgien*
  • Dänemark
  • Deutschland
  • Estland*
  • Finnland*
  • Frankreich
  • Griechenland
  • Großbritannien
  • Italien
  • Kroatien*
  • Luxemburg*
  • Malta*
  • Niederlande
  • Norwegen**
  • Österreich
  • Polen*
  • Portugal*
  • Schweden
  • Schweiz**
  • Slowenien*
  • Slowakei
  • Spanien
  • Tschechische Republik
  • Türkei**
  • Ungarn*

* teilnehmende Länder seit der Erweiterungsphase

** neue Nicht-EU Mitgliedsstaaten in epSOS

epSOS wird von der „Swedish Association of Local Authorities and Regions“ (SALAR) koordiniert.

To top To top

3. Wie hoch ist das Projektbudget?

Der Gesamtaufwand des Projektes beträgt EUR 36.500.000,- wovon rund 50 % von der Europäischen Kommission ko-finanziert werden. Die Projektteilnehmer haben sich auf gemeinsame Koordinationsstrukturen und -aktivitäten geeinigt und dadurch die EU-Zuschüsse effektiv auf rund 40 % gesenkt. Die Behörden (Gesundheitsministerien) einiger Mitgliedsstaaten unterstützen das Projekt, indem sie unentgeltliche Personenmonate zur Verfügung stellen.

To top To top

4. Was tragen die teilnehmenden Länder zum Projekt bei?

Alle Projektpartner engagieren sich dafür, Lösungen und Services zu entwickeln, die sowohl den 27 EU-Mitgliedsstaaten, als auch anderen interessierten Ländern zugute kommen.

Jeder Mitgliedsstaat ist im Rahmen des Projektes für mindestens ein Arbeitspaket verantwortlich und wird bei der Fertigstellung des Arbeitsprojektes von den anderen Ländern unterstützt. Regionale Ministerien, Kompetenzzentren und Partner aus der Industrie arbeiten als Team, um kompetente Lösungen für europäische Patienten zu erarbeiten.

Eine genauere Beschreibung der einzelnen Arbeitspakete und Zuständigkeiten finden Sie auf der englischsprachigen epSOS-Webseite.

To top To top

5. Ist epSOS ein Forschungsprojekt?

Nein. epSOS ist ein sogenanntes “Information and Communication Technology Policy Support Project (ICT PSP)“, mithilfe dessen bereits existierende technische Lösungen über Grenzen hinweg kommunizieren und wechselseitig agieren. Diese Lösungen werden in großangelegten Pilotversuchen in Zusammenarbeit mit Krankenhäusern, ÄrztInnen und Apotheken getestet.

To top To top

6. Wie können europäische BürgerInnen von epSOS profitieren?

Die Hauptziele im Interesse der europäischen BürgerInnen sind:

  • Unterstützung von Patientenmobilität innerhalb Europas
  • Sicherstellung der Patientensicherheit
  • Verbesserte Effizienz und Wirtschaftlichkeit grenzübergreifender Gesundheitsversorgung
  • Gewährleistung sicherer und verlässlicher medizinischen Versorgung, sowohl national als auch innerhalb Europas.

To top To top

7. Welche Ergebnisse werden von epSOS erwartet?

Empfehlungen, technische Spezifikationen, Systembeschreibungen, Organisationsmodelle, Software, Softwareentwicklungsprogramme usw., die die Interoperabilität auf einer multinationalen Ebene verbessern sollen. Zusätzlich wird es in mehreren Regionen Pilotimplementierungen geben.

To top To top

8. Wie werden die Ergebnisse verwertet?

Die Projektpartner werden die Ergebnisse allen Mitgliedsstaaten ebenso wie interessierten Nicht-EU-Ländern zur Verfügung stellen. Der Zugang zu den Ergebnissen auf der englischsprachigen epSOS-Webseite ist für alle kostenlos.

To top To top

9. Ist epSOS ein Projekt, in dem es um elektronische Gesundheitskarten geht?

Nein, epSOS ist kein Gesundheitskarten-Projekt, obwohl nationale Infrastrukturen und Kommunikationssysteme, die auf Gesundheitskarten basieren, in dem Projekt integriert sind. Darüber hinaus wird Know-how, das aus Gesundheitskarten- oder ähnlichen Projekten stammt, in die Ergebnisse miteinbezogen.

To top To top

10. Wird der Schutz der persönlichen Gesundheitsdaten sichergestellt?

Ja. Eine der wichtigsten Vorgaben des Projektes lautet, den Schutz sämtlicher persönlicher Gesundheitsdaten in jeder Hinsicht zu gewährleisten. Zu jedem Zeitpunkt müssen die Auflagen der entsprechenden EU-Gesetzgebung sowie aller nationalen Datenschutzgesetze erfüllt werden.

To top To top

11. Wie wird das Projekt mit unterschiedlichen Sprachen, Terminologien, Organisationsformen von Gesundheitssystemen und den unterschiedlichen technischen Umgebungen umgehen?

Das Projekt hat zwar in erster Linie einen starken technischen Schwerpunkt, wird sich jedoch auch mit Fragen semantischer und rechtlicher Interoperabilität auseinandersetzen. Die Interoperabilität verschiedener technischer Umgebungen, die nicht bloß eine Frage grenzüberschreitender Kommunikation ist, wird im Rahmen von epSOS die größte Herausforderung darstellen. Da in der Testphase konkrete, interoperable Gesundheitsdaten zum Einsatz kommen, muss auch besonderes Augenmerk auf Fragen von Inhalt und Semantik gelegt werden. Die Frage, wie nationale Gesundheitssysteme organisiert und finanziert werden, ist für epSOS hingegen von geringer Bedeutung; eventuelle Kostenerstattungen zwischen einzelnen Ländern sind kein Thema des Projektes.

To top To top

12. Wird das Projekt die Kooperation der EU-Mitgliedsstaaten im Gesundheitsbereich fördern?

Da europäische Gesundheitssysteme überwiegend mit denselben Herausforderungen konfrontiert sind, stellt eine engere grenzüberschreitende Kooperation einen wichtigen Beitrag zu effizienterer Gesundheitsversorgung dar. Es gibt eine ständig ansteigende Zahl mobiler PatientInnen, die medizinische Behandlungen in anderen EU-Mitgliedsstaaten benötigen. Durch die weitverbreitete Nutzung von Informationstechnologien kann die Verfügbarkeit und Qualität solcher Behandlungen für die PatientInnen deutlich erhöht werden.

To top To top


Haben Sie noch mehr Fragen?

Auf der englischsprachigen Webseite des Projektes finden Sie detaillierte Zusatzinformationen sowie zahlreiche Dokumente zum Download. Zur englischsprachigen Webseite